starbucks
about slut
vom Leben gelernt
links
"Jeder sieht, wie du scheinst.
Nur wenige fühlen, wie du bist."
(Machiavelli)
It smells like tea - spirit...

Das isse also, die große, große Freiheit. Willkommen in dieser Momentaufnahme meines Lebens. Uhrzeit: kurz vor 13 Uhr. Rechts: Kaffee. Links: gelesene Tageszeitung. Auf dem Schoß: Notebook. Größte Sorge: Häää...wasn das...ok, vllt das ich mich nich entscheiden kann ob ich mir jetzt ein baue oder doch inne Stadt fahre. Oder das kombinieren kann. Zustand meiner Wohnung: Top mit Abstrichen in der Küchenperformance, als Grund sei zu nennen das Geschirr, das aber noch nich in der Evolution vorangekommen ist (schade, dann spült es sich vllt von alleine...). Ich habe also nichts. NICHTS. Ich muss heute nicht mal arbeiten. Oder laufen. Und ich habe keine Langeweile. Es ist so wundervoll. Meine Alma Mater wird mich bis Januar nur sehr selten sehen. Ich habe keine Verpflichtungen, ich bin quasi frei. Das Gefühl hatte ich zuletzt 2003 in einem spanischen Clubhotel.

Ich stelle fest: ich bin 21 Jahre alt und erlebte gerade etwas, was man als Zeit und Freiheit deklarieren kann, ohne dabei Restriktionen zu erfahren wie mit "unter 18". Ich muss schon lange nicht mehr irgendjemanden um Erlaubnis fragen, es entscheidet schon lange niemand mehr für mich was ich zu tun oder zu lassen habe. Das allgemeine Erziehungziel "Soziales Verhalten in der Autonomität" wurde erreicht, danke Mama. Wenn es doch mal in der Tendenz daneben geht: Rechtfertigen muss ich Dinge vor mir selber, das nimmt mir leider keiner ab. Funktionierendes Gegengewicht zu meinem Spieltrieb. Ich könnte jetzt also meinen Rucksack packen und zum Flughafen fahren. Oder mich betrinken und damit erst im Dezember wieder aufhören. Und was tue  ich? Ich trinke Kaffee oder Tee, schlafe viel, gehe höchstens zweimal die Woche feiern, ernähre mich gesund, mache Sport und gehe auch mal Geld verdienen. Und huuiii, ich bau mir mal mit Freunden ne Tüte. Ich weiß nicht so genau woran es liegt. Denken wir das mal durch. Erste Option: Ich bin erwachsen geworden. Große Kinder tun das nicht mehr. Naja, die These funktioniert von hier bis zur Fernbedienung, einmal RTL II und ich die These wird ad absurdum geführt.
Zweite Option: Mama und Co. haben mein Über - Ich nicht nur geformt, nein, sie haben es besetzt. Ok, is mehr wahres dran. Nur wenn ich wirklich den Wunsch hätte, mich mit Martini bis weihnachten zu sedieren, würde ich es tun, keine Frage. Ich gleite ja auch über Bundesdeutschen Kegelbahnen wenn mir danach ist.
Dritte Option: Ich will es einfach nicht. Ja, ich glaub so siehts aus. Ich bin einfach ruhiger geworden. Möge man jetzt diskutieren ob das ein Produkt aus den ersten beiden Optionen sein wird oder nicht, es ist gut so. Ich bin zufrieden. Und ich glaub auch, ich weiß wie ich es bleibe. Bin dann mal spülen....

9.10.07 13:22
 


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